Birnauer Kantorei                                               Putto
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SATZUNG
der
BIRNAUER KANTOREI e.V., 88662 Überlingen/Bodensee
in der
   Fassung des Beschlusses der Mitgliederversammlung v. 21.11.93
    


§ 1

Name, Sitz, Geschäftsjahr 

1.    Der Verein führt den Namen BIRNAUER KANTOREI, bestehend aus dem „Birnauer Orchester“ und dem „Birnauer Chor“.

2.    Sitz des Vereins ist Überlingen/Bodensee.

3.    Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Der Name wird sodann mit dem Zusatz „eingetragener Verein“ (e.V.) versehen.

4.    Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 
§ 2

Zweck des Vereins

 1.    Der Zweck des Vereins besteht in der Förderung konzertanter Kirchenmusik im Bodenseeraum.

2.    Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Einstudierung und Aufführung von Orchesterwerken und geistlicher Chormusik aus allen Jahrhunderten der Musikgeschichte.

3.    Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

4.    Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

5.    Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

6.    Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 
§ 3

Mitgliedschaft

 1.    Der Verein gliedert sich in:

a)    aktive (musikausübende) Mitglieder

b)    fördernde Mitglieder

c)    Ehrenmitglieder

2.    Aktive Mitglieder können natürliche Personen werden, die den Erfordernissen eines Berufsorchesters entsprechen bzw. die Voraussetzungen für die Mitwirkung in einem qualifizierten Chor mitbringen. Für aktive Mitglieder gilt die Orchester- bzw. Chorordnung. Die Chorordnung ist nicht Bestandteil der Satzung.

3.    Fördernde Mitglieder können natürliche und juristische Personen bzw. Personenvereinigungen werden, die bereit sind, die Zwecke und Ziele des Vereins zu unterstützen.

4.    Zu Ehrenmitgliedern kann der Vorstand im Benehmen mit den Mitgliedern Personen berufen, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben.

5.    Über die Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Aufnahme kann schriftlich oder mündlich beantragt werden.

6.    Alle Mitglieder haben Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

7.    Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern und den Vereinsbeitrag nach den Beschlüssen der Mitgliederversammlung zu entrichten, der jährlich bis 31. März des jeweiligen Geschäftsjahres fällig ist.

8.    Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein, bei juristischen Personen auch durch deren Auflösung. Der Austritt hat schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt zu werden und gilt für das Ende des jeweiligen Geschäftsjahres. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es:

a)    gegen seine sich aus der Satzung oder der Chorordnung ergebenen Pflichten verstößt

b)    die Vereinsinteressen in erheblichem Maße gefährdet

c)    durch sein Verhalten das Ansehen des Vereins schädigt.

9.    Über den Ausschluss befindet der Vorstand. Gegen diese Entscheidung kann das betreffende Mitglied innerhalb eines Monats nach Zugang der Ausschlussbenachrichtigung die Mitgliederversammlung anrufen.

§ 4

Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

      a)   der Vorstand
b)    
die Mitgliederversammlung

Dem Vorstand kann ein Kuratorium zur Seite gestellt werden.

 

§ 5

Der Vorstand

 1.    Der Vorstand besteht aus:

      a)    dem 1. Vorsitzenden
b)   
dem 2. Vorsitzenden, der zugleich künstlerischer Leiter der BIRNAUER KANTOREI ist
c)   
dem Schriftführer
d)   
dem Kassier

 2.    Der Vorstand im Sinne von § 26 BGH ist der 1. und 2. Vorsitzende – jeweils in Einzelvertretungsbefugnis.

3.    Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er legt die Anzahl der jährlichen Konzerte und die jeweilige Programmgestaltung fest. Er entscheidet über die Mitwirkung in Orchester und Chor und engagiert die Solisten.

4.    Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für vier Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Jedes Vorstandsmitglied ist im Amt, bis ein Nachfolger die Wahl angenommen hat.

5.    Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in den Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung vom 2.Vorsitzenden einberufen werden. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.

  

§ 6

 Die Mitgliederversammlung

 1.    Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich zum Ende des Kalenderjahres durch den Vorstand einzuberufen. Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen schriftlich einzuladen.

2.    Außerordentliche Mitgliederversammlungen können jederzeit vom Vorstand einberufen werden. Sie müssen einberufen werden, wenn ein Drittel der Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt.

3.    Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Sechstel aller Mitglieder anwesend ist. Andernfalls lädt der Vorstand  binnen zwei Wochen die Mitgliederversammlung erneut ein. Sie ist dann unabhängig von der Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Die Einladung zur erneuten Mitgliederversammlung kann in der Mitgliederversammlung erfolgen, ohne dass es in diesem Falle einer besonderen Form und weiterer Benachrichtigung bedarf.

4.    Jedes Mitglied hat eine Stimme; das Stimmrecht ist nicht übertragbar. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

5.    die Mitgliederversammlung nimmt den Jahres- und Kassenbericht und den Bericht der Kassenprüfer, welche jeweils für zwei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt werden, entgegen. Sie erteilt dem Vorstand Entlastung.

6.    Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, welche die Formalien der Sitzung und die gefassten Beschlüsse festhält; sie ist vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

7.    Zu Satzungsänderungen und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Vierteln der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. In diesen Fällen muss die Niederschrift vom 1. und 2.Vorsitzenden gegengezeichnet sein.

 
    § 7 

Auflösung des Vereins
 

1.   Die Auflösung des Vereins kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden.

2.   Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines in § 2 niedergelegten Zwecks fällt sein Vermögen, soweit es die Verbindlichkeiten übersteigt, an das Priorat der Basilika Birnau, welches es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

     3.    Die Liquidatoren des Vereins sind der 1. und 2. Vorsitzende.